Vortrag: Schwere Diagnose in der Familie... was dann?
Einblicke in die Arbeit eines ambulanten Kinderhospizdienstes
Das ambulante Kinderhospizteam aus Rosenheim (Zentrum Südostoberbayern) begleitet Familien ab dem Tag einer schweren oder lebensverkürzenden Diagnose bei einem Kind oder auch einem Elternteil mit einem multiprofessionellen Fachteam. Der Vortrag zeigt die Arbeit der Kinderhospizfachkräfte und vermittelt verständlich die Unterstützungsangebote der Kinderhospizarbeit mit Geschichten aus der täglichen Arbeit.
Seit 2004 betreut die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Elternteilen bayernweit und darüber hinaus. Seit 2018 auch direkt vom Rosenheimer Zentrum Südostoberbayern aus. Dabei wird das Team aus Kinderhospizfachkräften, Sozialpädagogen, Psychologen, Kinderkrankenpflegefachkräften und Kinderärzten von etwa 350 Ehrenamtlichen in den Bereichen Krisenintervention, Familienbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Ziel ist es – getreu dem Motto „Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen“ – den Familien in dieser schwierigen Zeit eine feste Stütze zu sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu schenken. Das Kinderhospizteam hilft von Beginn an und noch viel weiter. Denn die Familien benötigen eine umfassende Fürsorge und krankheitsgerechte Pflege – ab der Diagnose und über den möglichen Tod hinaus.
Referentinnen: Nicole Linke und Christiane Greinsberger, Fachkräfte für Kinderhospizarbeit
Kosten: --
Anmeldung: --
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